Der Königskuchen

Der Königskuchen

Der französische Königskuchen schmeckt sehr gut und macht Spaß.

 

 La galette des rois

 Ein französischer Brauch im Januar : der Königskuchen 

Zuerst eine kleine Geschichte: eine deutsche Studentin kommt Anfang Januar in Paris an. Sie hat Hunger und geht in eine Bäckerei. Dort ist kaum Auswahl, überall die gleichen Torten: „Galette des rois“ steht auf dem Schild. Königskuchen also. Na, denkt sie, unglaublich, dieser aristokratische Hang der Franzosen und schon isst sie ein kleines, wohlriechendes Törtchen. Begeistert beißt sie rein. Was passiert dann? Ein Zahn kracht auf etwas Hartes und zerbricht. Au!

 In Frankreich heißt das Dreikönigsfest: „épiphanie“, ein Wort, das aus dem Griechischen kommt „epiphaneia“ und „Erscheinung“ bedeutet. Den heiligen drei Königen, Kaspar, Melchior und Balthasar, wurde an einem 6. Januar die Geburt des Christuskindes offenbart. Um dieses Ereignis entsprechend zu würdigen, wird die „galette des rois“ gebacken, ein Kuchen aus Blätterteig und Marzipan. Und darin wird eine „fève“ versteckt. Na ja, ursprünglich war das wirklich eine dicke weiße Bohne, eine „fève“ also, heute nimmt man dafür eine kleine Figur aus Plastik oder aus Porzellan. Diese Figuren (königliche Glücksbringer) sind oft kleine Kunstwerke und werden von manchen Leuten sogar gesammelt.

Die runde Form des flachen Kuchens symbolisiert die Sonne. Die goldene Farbe ist wie das Licht. Der blättrige Teig ist das Buch der Weisheit und das Figürchen ist die Weisheit. (Quelle: Wikipedia)

„Wer wird wohl der König sein?“ Wer das Kuchenstück mit der Figur findet, wird zum König gekrönt. Er bekommt eine Krone aus goldener Pappe auf den Kopf. Der König darf dann für einen Tag „regieren” und wird von allen gefeiert.

Die Tradition des Königskuchens stammt schon aus dem Mittelalter und ist angeblich auf einen römischen Brauch zurückzuführen. Das erklärt auch das Vorkommen des Brauchs im Mittelmeerraum und Südeuropa (Spanien, Portugal, Frankreich, Griechenland).

Der Königskuchen kann bis Ende Januar gegessen werden.

Damit diese Tradition respektiert wird, haben sich die Mitglieder des Deutsch-Französischen Kulturvereins am 20.Januar getroffen. Christine hat einen Königskuchen mitgebracht und Fabienne hat Sekt angeboten. Es war ein sehr angenehmer Abend.

Sehen Sie doch auch unsere Rezept :

https://acfapontarlier.wordpress.com/2012/01/03/eine-franzosische-tradition-im-januar-der-konigskuchen/

Laisser un commentaire

Entrez vos coordonnées ci-dessous ou cliquez sur une icône pour vous connecter:

Logo WordPress.com

Vous commentez à l'aide de votre compte WordPress.com. Déconnexion / Changer )

Image Twitter

Vous commentez à l'aide de votre compte Twitter. Déconnexion / Changer )

Photo Facebook

Vous commentez à l'aide de votre compte Facebook. Déconnexion / Changer )

Photo Google+

Vous commentez à l'aide de votre compte Google+. Déconnexion / Changer )

Connexion à %s