Réforme des collèges

 Réforme des collèges

Grande inquiétude

concernant l’enseignement de l’allemand 

Nombreux sont ceux qui se mobilisent tous azimuts pour exprimer leur inquiétude. Un article de l’Express publié le 26 mars est consacré aux professeurs d’allemand.

http://www.lexpress.fr/education/reforme-du-college-les-professeurs-d-allemand-sont-sacrifies_1664760.html#

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Un commentaire pour Réforme des collèges

  1. Bernard dit :

    La lettre suivante adressée à l’Institut Goethe est publiée dans nos pages web avec l’autorisation de l’intéressée que je remercie.

    Als Deutschlehrerin seit 21 Jahren und seit 15 Jahren am Collège Jean Moulin in Verrières le Buisson habe ich mit Entsetzen von den Modalitäten der von der französischen Regierung geplanten Reform des Collèges erfahren. Sicherlich sind Sie über den Inhalt dieser Reform bestens informiert.

    Trotz meines Namens stamme ich nicht aus einer deutschen Familie und habe die deutsche Sprache in der Schule entdeckt und gelernt. Sofort hat diese Sprache mir sehr gefallen und eigentlich war Deutsch das einzige Fach, wo ich mich wirklich gefordert gefühlt habe. Und wie selbstverständlich bin ich Deutschlehrerin geworden. Ohne zu übertreiben kann ich heute behaupten, dass meine Schüler nicht unglücklich sind Deutsch zu lernen. Auch daher kann ich es gar nicht akzeptieren, dass heute alles, was die deutsche Sprache fördert und überhaupt alle Fremdsprachen in Frankreich einfach weggefegt werden. Deutsch zu lernen ist keine Selbstverständlichkeit, deshalb müssen wir uns als Deutschlehrer(innen) immer neu für unser Fach engagieren und seine Daseinsberechtigung vor allem den Eltern gegenüber erläutern. Aber ohne politischen Willen ist die Sprache als Schulfach kaum zu retten. Mit dem bilingualen Unterricht und den europäischen Klassen hatten wir z.B. eine gute Lösung gefunden, was die Schülerzahlen in diesen Klassen nur bestätigen können.

    Einige Lehrerinnen haben Kontakt mit Abgeordneten aufgenommen, die Mitglied der deutsch-französischen Freundschaft sind, und ich bin dabei einen Artikel, der unserem Anliegen Ausdruck verleiht, auf l’express.fr zu veröffentlichen. Aber wir haben auch an Sie gedacht, weil auch das Goethe-Institut zur Förderung der deutschen Sprache beiträgt, und weil diese Reform die vielen Initiativen, die seit de Gaulle und Adenauer zur Förderung der deutsch-französischen Freundschaft und der vielen Schüler- und Studentenaustausche ergriffen wurden, zunichte macht. Und angesichts Ihrer Position haben Sie bestimmt die Möglichkeit uns und diese Sprache, die wir mit viel Energie und Leidenschaft unterrichten, zu unterstützen.
    Als Beamtin werde ich zwar keine finanziellen Probleme bekommen, aber ich kann mich gar nicht mit dem Gedanken abfinden, dass die deutsche Sprache aus unserem Schulsystem verschwindet.

    Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Unterstützung und hoffe, dass wir diese Reform mit vereinten Kräften im Interesse des Überlebens der deutschen Sprache an unseren Schulen und der lebendigen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich in dieser Gestalt verhindern werden!

    Hochachtungsvoll,

    Frédérique Diedrich

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