Ein atemberaubender Aufstieg

 Ein atemberaubender Aufstieg und eine atemberaubende Aussicht

Eindrücke vom « Dent de Vaulion « 

die Wandergruppe am See vor dem Brunnen

die Wandergruppe am See vor dem Brunnen

Am letzten Sonntag im Juni machte eine Gruppe der ACFA einen letzten Ausflug vor den Sommerferien zum «LAC de JOUX». Zehn mehr oder weniger gut trainierte,sportlich motivierte Mitglieder waren mitgekommen, um den «DENT de VAULION» zu besteigen. Treffpunkt war «LE PONT» am «LAC de JOUX».

Von dort aus zogen wir los: mit Rucksack, Wanderstiefeln und leichter Regenbekleidung. Gestern hatte es noch in Strömen geregnet und der Ausflug drohte buchstäblich ins Wasser zu fallen….

Aber heute war alles ganz anders . Die Sonne lachte uns freundlich zu und es war noch nicht zu heiss geworden. Halt richtiges Wanderwetter!

Aufstieg 1h20min zum « Chalet de Dent de Vaulion » ,stand auf dem Holzschild. Wir dachten es bis 12Uhr15 zum Chalet zu schaffen.

Die ersten 10 m bergauf waren steil,sehr steil !!! Eine Stunde so steil bergauf,das wäre für mich nicht zu schaffen gewesen, da dies seit mehr als 10 Jahren meine erste Bergwanderung war!

Je höher man stieg desto schöner wurde der Blick

Je höher man stieg desto schöner wurde der Blick

Aber die anderen redeten mir gut und aufmunternd zu: Die weitern Abschnitte des Weges würden viel leichter und weniger steil sein. – Es stimmte zum Glück.

Langsam hatte ich meinen Rhythmus gefunden, langsam und stetig . Ich atmete ein … ich atmete aus…Puuh!

In der letzten halben Stunde kam dann nochmal ein Steilhang, den ich im Zickzack bewältigte(wie beimSkifahren) Aber dann beim Anhalten und kurzen Verschnaufen : die erste Aussicht auf den See ! Grandios!

(Einige äusserst sportliche Einheimische überholten uns mit « Gruezi und Bonjour ». Das spornte uns an und noch mehr der immer schöner werdende Ausblick.

Wir bestellten alle das Käse-Fondue- Salat/ Charcutrie- Weisswein

Wir bestellten alle das Käse-Fondue- Salat/ Charcutrie- Weisswein

Um 12Uhr 30 waren wir beim «CHALET de DENT de VAULION» 1420m ü M. angekommen.

Unser Mittagstisch war reserviert. Wir bestellten alle das Käse-Fondue- Salat/ Charcutrie- Weisswein aus der Gegend von Rolle – Dessert. Es schmeckte uns allen köstlich

Nach dem Essen wollten natürlich alle noch auf den eigentlichen Gipfel klimmen. Der Hang schien nicht sehr steil. Viele Wanderer und auch eine Kuhherde tummelten sich dort. 

Eine Kuhherde tummelten sich dort

Eine Kuhherde tummelten sich dort

Alle marschierten los.

Nach den ersten Metern merkte ich aber, dass das Fondue ganz schön schwer im Magen lag und entsprechend schwer schienen die Beine sich zu bewegen… Gott sei Dank gab es bald eine Bank aus einem halben Baumstamm gefertigt, wo ich mich mit der Ausrede die Aussicht geniessen zu wollen,doch wieder hinsetzte und ausruhte… Die andern liefen munter weiter. Bald waren sie nicht mehr von den andern Leuten zu unterscheiden. So hoch waren sie schon gestiegen. Da entdeckte ich auf Weg nach oben weitere Baumstamm-Bänke… Jetzt packte mich doch der Ehrgeiz. Jetzt wollte ich es doch auch beweisen und den « Gipfel stürmen »—!

Nun sah ich auch wieder die anderen in der Nähe der Orientierungstafel

Nun sah ich auch wieder die anderen in der Nähe der Orientierungstafel

Von Baumstammbank zu Baumstammbank stieg ich auf und endlich hatte auch ich es geschafft!

Nun sah ich auch wieder die anderen in der Nähe der Orientierungstafel.

Als sie mich erspäht hatten, gab es ein lautes »Hallo » und « Bravo » und alle klatschten. Wenn ich nicht schon von der Sonne und meinem roten Hut leicht gerötet gewesen wäre, ich wäre nun glatt « errötet ».!!

Aber nun der e i nm a l i g e , a t e m b r a u b e n d e 360° R UNDUMBLICK:vom Lac Léman- Lac de Joux– Mont d’Or- Valorb—–!!

Die atemberaubende Mühe des Aufstiegs hatte sich mehr als gelohnt. Wir alle waren sehr zufrieden.

Um den Abstieg mogelte ich mich ein bisschen herum. Ich durfte mit dem Auto eines unserer Mitglieder vom Chalet aus nach unten fahren. Wenn man so untrainiert ist wie ich, weiss man, der Abstieg ist oft schwieriger als der Aufstieg. Also war ich froh und dankbar, dass ich den Abstieg nicht mehr machen musste.

Bei der Heimfahrt kam dann eine gesunde M ü d i g k e i t auf, nichtmal Kaffee hätte da geholfen.

Nach einer 9 stündigen ! Tiefschlafnacht erwachte ich am nächsten Morgen , o Wunder, ohne Muskelkater.!! Im Gegenteil: ich fühlte mich « wie neugeboren . »

Irgendwie hatte der « Dent de Vaulion eine geradezu verjüngende Wirkung,obwohl ich gerade ein Jahr âlter geworden war……………GY.

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